|
International Clean Up
Day 2006... Warum wir wieder daran Teilnehmen und uns bemühen die
atlantischen Gewässer vor La Palma von allem zu befreien was da
nicht hin gehört.
2 Beispiele die unser Taucherherz berühren in
einer kleinen Foto - Dokumentation
Plastikmüll und Schildkröte
- Netze, Haie und Rochen
Wer Details sehen möchte, kann die Bilder
durch einen Klick vergrößern
| Eine simple
Plastikplane treibt auf dem Meer (La Palma, Los Cancajos im
September 07) |
 |
Sie wird zu einer
tödlichen Falle |
Für
Wasserschildkröten sind Quallen eine Delikatesse. Plastikfolien und
Tüten sind für Schildkröten leicht mit diesem Leckerbissen zu
verwechseln. Achtlos weggeworfen, am Strand vergessen und vom Winde
verweht, werden sie gleich doppelt gefährlich. Beist die Schildkröte
ein Stück zum Fressen heraus, verstopft sich Magen und Darm.
Verhungern ist die Folge. Die zweite Gefahr ist ein Verfangen in den
Gegenständen. Die Schildkröte kann nicht mehr Auftauchen und Atmen.
Durch verzweifelte Versuche sich zu befreien verheddert sie sich so
stark, das Körperteile abgeschnürt und nicht mehr durchblutet
werden.
 |
Gerade noch zur
rechten Zeit, die Rettung ist da. |
 |
Auch wenn sie nicht
Schreit, ihre Schmerzen lassen sich erahnen.
 |
Die Folgen der Tortur
Mit dem Tierarzt auf dem
Weg zur Tierklinik. Eine langwierige Behandlung wird folgen |
 |
Wir hoffen dass sie
bald wieder im Meer schwimmen kann
und uns weiterhin beim Tauchen vor La Palma begegnet. |
Fischerei ist Legal, Reglementiert und
manchmal werden diese Regeln auch eingehalten. Für den Fischer
Schlimm und Teuer ist der Verlust eines seiner Netze. Aber auch für
Tier und Mensch entstehen dann Gefahren.
Reißt es ab, treibt durchs Meer oder verfängt
sich wie in diesem Fall im Küstenbereich zwischen Steinen, bildet
sich eine tödliche Falle.
|
Netze, Angelhaken und
Fangleinen Wir Taucher tragen gegen diese Gefahren unter
Wasser ein Messer.. |
 |
2 große Stachelrochen, mehrere Haie, ein
Schmetterlingsrochen und ein Bärenkrebs trugen neben einiger
kleineren Fische kein Messer gegen die Gefahr.
 |
Panik, Drehen,
Fluchtversuche
vergebliche Mühen
die nur Schmerzen zur Folge haben |
 |
Es war nicht Einfach, aus Panik beißende und
um sich schlagende Haie und Rochen los zu schneiden. Einige der
verwirrten Haie schwammen orientierungslos direkt wieder in die fest
hängenden Netzteile und die Arbeit begann von erneut.
|
 |
Nur nicht
Verletzen...
Eingeschnürte
Körperteile mussten sehr behutsam entwirrt werden.
|
|
Lohn der Arbeit...
Nach 2 Tauchgängen,
mehr als 2 Stunden unter Wasser, und viel Aufregung war es
geschafft. Mit Ausnahme eines Tieres konnten alle Haie und
Rochen die Freiheit genießen. |
 |
 Ein weiterer
Tauchgang war erforderlich um die festhängenden Netzteile zu
entfernen und die Reste aus dem Meer zu Bergen.
Unsere Bitte an Euch: Helft mit beim Clean Up
Helft mit solche Aktionen zu Vermeiden. Auch
ohne internationalen Clean Up Day kann man bei jedem Tauchgang
vorgefundenes Material mit nach Hause nehmen. Wenn es manchmal
Lästig erscheint, es Lohnt sich.
Eurer Browser ist zu langsam? Oder nicht
Sicher?
|