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Dazu eine
kleinge Geschichte.
Tauchen und
Versicherungsschutz... Einleitung in die Thematik:
Ägypten um 2500 v. Chr. Tausende sind auf der neuen Baustelle
für die neue Pyramide im Tal der Könige beschäftigt. Sklaven,
Angestellte des Pharaos, Handwerker, Zulieferer u.s.w. Darunter
auch Ahmed, der Steinmetz. Mit sich und den Göttern zufrieden
pfeift er bei seiner Arbeit den neusten Hit aus Theben. Die
Melodie gefällt ihm, die Arbeit gefällt ihm und er ist glücklich
darüber, genügend zu verdienen, um in der Freizeit auch seinen
Hobbys nachgehen zu können. Seit er den Job hier angenommen hat,
geht es ihm und seiner Fatima richtig gut. Bei Isis, für die
nächsten Jahre hatte er ausgesorgt.
"Hey du" -
Ahmed schreckt hoch. Er war wohl etwas eingenickt. Vor ihm steht
ein Nubier, ein Bulle von einem Mann. Sieht wie eingeölt aus,
aber vermutlich ist es nur der Schweiß, denkt sich Ahmed. "Ja,
was ist los" murmelt Ahmed. "Mir sind einige Sklaven
ausgefallen" sagt der Nubier, "kannst du mir kurz helfen?"
"O.K." murmelt Ahmed und trottet hinter dem tiefschwarzen Nubier
her. "Vorsicht ihr Idioten" schreit der Nubier. Doch zu spät.
Der Stein stürzt vom Wagen und begräbt Ahmed und den Nubier
unter sich.
Fatima ringt die Hände. Ahmed ist tot. Sie ist verzweifelt.
Warum hatte sich Ahmed auf Dinge eingelassen, die ihn nichts
angehen. Das kommt dabei heraus, wenn man sich mit einem Nubier
einläßt. Oder hätte das auch bei seiner täglichen Arbeit, oder
seinen Hobbys passieren können? Egal, er soll dennoch ein
ordentliches Begräbnis bekommen. Ein Begräbnis mit allen
Beigaben die man für die Reise und ein weiteres Leben so
braucht. Es soll ihm an nichts mangeln, egal was das Ganze
kostet. Seufzend holt sie sich Schreibzeug und Papyrus, taucht
das Bambusstäbchen in die Flüssigkeit und malt die Hieroglyphen.
- An den pharaonischen
Begräbnisverein für Steinmetze 27 Juli 2503 v.Chr.
Betr. Todesfall Ahmed
Versicherungsnummer 007/1394
Mein Mann (königlicher Steinmetz)
ist auf der Baustelle zur neuen Pyramide ums Leben gekommen. Als
Mitglied des Begräbnisvereins hat er immer pünktlich seine
Beiträge bezahlt. Ich bitte sie um Übernahme der
Bestattungskosten.
Hochachtungsvoll
Fatima, Witwe Ahmeds
Natürlich
wurde dieser Papyrus nie gefunden - und wohl auch nie
geschrieben. Ein Detail der Geschichte stimmt allerdings.
Bereits 2500 v. Chr., also vor rund 4500 Jahren hatten die
Steinmetze des alten Ägyptens ihren eigenen Begräbnisverein in
Form einer altertümlichen Lebensversicherung. Die weitere
geschichtliche Darstellung würde den Rahmen sprengen.
Der wichtige- und richtige Gedanke ist das
Gesetz der großen Zahl. Das heißt, viele Menschen mit gleichen
Risiken helfen sich gegenseitig, so wird ein Schaden für den
Einzelnen erträglich. Soviel zur Vergangenheit.
In der
heutigen Zeit haben wir andere Risiken, andere Ansprüche und
andere Absicherungswünsche. Eines hat sich aber nicht verändert.
Wir benötigen bei großen Schicksalsschlägen die Unterstützung
der Gemeinschaft. So kann eine
Dekompressionserkrankung mit der dazu gehörigen Behandlung
schnell viele Tausend Euro verschlingen. Weitere Probleme wie
die persönliche Haftung oder Unfallfolgen sollten ebenfalls
nicht ausser Acht gelassen werden.
Der Beitrag für eine Umfassende
Tauchsportversicherung ist gering und ein Versicherungschutz
bereits ab etwa 30,- Euro/Jahr möglich. In Spanien ist eine
solche Versicherung Pflicht, in anderen Ländern Freiwillig aber
Sinnvoll.
Informationen zur Tauchsportversicherung
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